Aktuelles

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2. Halbjahr 2026: Chronogie des Bauakademiegeschehens (siehe auch Seite Vorab)

Siehe auch Seite Vorab: https://www.errichtungsstiftung-bauakademie.de/vorab.htm

 

Chronologie  des Bauakademiegeschens

Den vollständigen Text der Unterlage können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (P pdf 3999). Bitte  hier anklicken.

 

Termine Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie und deren Nutzung

2016: Beschluss des Haushaltsaus­schus­ses des Deut­schen Bundestags die Kosten der Wiedererrichtung der Bauakademie mit 62 Mio. Euro[1] zu finan­zieren.
2017: Im 1. Halbjahr 2017 führte die Bundesstiftung Bau­kultur so genannte Bauaka­demieforen durch, deren Ergebnis eine Machbar­keits­studie war. Diese sollte in einen Realisie­rungs­wettbewerb einfließen[2].
2019: Der Gründung der bürgerlich-rechtlichen Bundesstiftung Bauakademie. Das Gebäude war im 19. Jahrhundert nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel gebaut, Ende des Zweiten Weltkriegs erheblich beschädigt und im Jahr 1962 abgebrochen worden. Das Gebäude soll in den vorgegebenen Proportionen an historischer Stelle wieder errichtet werden.

2022 / 2026: Die Bundesstiftung Bauakademie hat den   Thinktank „Wettbewerb“ durchgeführt, der Vorgaben für das Bauvorhaben sowie die Verfahrensregeln für den Wettbewerb erarbeiten soll, damit deren Stiftungsrat im Jahr 2023 eine Entscheidung zum Beginn des Wettbewerbs treffen sollte. Wegen der kontroversen Diskussion über die Sinnfälligkeit der Rekonstruktion der Bauakademie, die der Bundestag beschlossen hatte, fiel jedoch bis Dezember 2024 keine Entscheidung. Ebenfalls  Ende Dezember 2024 forderten die Koalitionsfraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses den Senat auf, eine Gestaltungsverfügung zwecks Rekonstruktion der 4 historischen Fassaden der Bauakademie zu verabschieden, was auch Teil des Koalitionsvertrages des Senats ist. Im Januar 2026 wurde die Aufforderung insoweit relativiert, daß auf Basis der Vorlage 19/1665 der Senat zusammen mit der BSBA und dem BBR die Rekonstruktion der Bauakadmeiefassaden beschloß, wobei es nutzungsabedingte Abweichuingen geben kann. Es soll ein modernes Inneres geben. Das widersppricht allerdings der Rekonstruktioinentscheidung  Von der Bundesstiftung Bauakademie wurde im Dezember 2024  bekannt, daß sich deren Stiftungsrat Jahr 2025 mit den Vorgaben für den Realisierungswettbewerb befassen würde. Der Wettbewerb sollte im Jahr 2025 beginnen; Anfang Juli 2026  lagen jedoch keine weiteren Informationen über den Beginn des Realisierungswettbewerbs vor. .

So original wie möglich, so modern wie nötig!“ Daran muss sich auch der Wiederaufbau der Bauakademie orientieren. Nur ein möglichst authentisch rekonstruiertes Gebäude wird es gegenwärtigen und kommenden Generationen ermöglichen, das Schinkel­sche Meisterwerk als Gesamtkunstwerk zu erleben. Ein „hybrider Bau“[1] aus Schinkel und modernen Elementen beliebiger zeit­gemäßer Architektur, wie auch von verschiedenen Seiten gefordert und diskutiert wird, würde dem widersprechen. Bei einer ent­sprechenden Umsetzung wäre die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie gescheitert

. 

Wiederaufbauprojekte vor der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages:  

Ab 2001 gab es eine Reihe von lei­der erfolglosen Projekten, die Bauakademie wieder aufzubauen, wenngleich die Finan­zie­rungsfragen oft geklärt waren. Schwierigkeiten lagen in unterschiedlichen Nutzungskonzeptionen zwischen den Investoren und der Öffentlichen Hand.
2001: Vorstellung eines Projekts einer Arbeitsgemeinschaft des Fördervereins Bauakadmie auf der MIPIM in Cannes..
2010ff: Bau­akademieausschreibung des Berliner Liegenschaftsfonds für die bereits eine Baugenehmigung für den gesuchten Investor erteilt worden war. Ferner gab es mehrere Projekte.
2015: Vorstellung eines Projekts einer Arbeitsgemeinschaft des Fördervereins und der Errichungsstiftung Bauakademie zum Wiederaufbau und zur Nutzung mit 3 Nutzungsinteressierten[4]. Dieses Projekt wurde zwar von der Berliner Senatskanzlei begrüßt; es stieß aber auf Widerstand anderer Einrichtungen.
2016ff (2026) : Ein gemeinsames Projekt der Errichtungsstiftung Bauakademie mit dem Verein Internationale Bauakademie [5] scheiterte u.a. an unterschiedlichen Gründen, u.a. durch die Gründung der Bundestifutng Bauakademie. Es gelang nicht, das realiserungsfähige Projekt der Arge der Errichtungsstiftung Bauakademie einzubringen, da die Bundesstiftung sehr kritisch einer Rekonstruktion des Bauakadefemigebäudes gegeüber steht.  A

 

[1] Diese Größenordnung entsprach auch den Planungen des Fördervereins Bauakademie. Unter Berücksichtigung der seit 2016 ein­getretenen allgemeinen Baupreiserhöhungen sowie der derzeitigen zeitlichen Unbestimmtheit einer Fertigstellung des Gebäu­des und einer noch nicht eindeutig geklärten entwurf­lichen Konzeption ist mit einer wesentlichen Erhöhung der Baukosten nach DIN 276 zu rechnen, die aus heutiger Sicht nur schwer abschätzbar ist. Es dürfte zu den vordringlichen Aktivitäten der Bundesstiftung Bauaka­de­mie gehören, dieses Problem zeitnah zu lösen.

[2] Dieser war zunächst für das Jahr 2017 vorgesehen. Er wurde nach der Bundestagswahl in modi­fi­zierter Form als Bauakademieprogrammwettbewerb ausgelobt. Die Jury entschied sich für 5 gleich­berechtigte erste Preise und fünf Anerkennungspreise. Wenngleich das Ergebnis des Wett­bewerbs allgemein als nicht be­friedi­gend angesehen wurde, sollen die prämierten Arbeiten in den nachfolgenden Realisierungswettbewerb einfließen..

[4] Auswärtiges Amt für 2 von ihm betreute Kulturinstitute, der Bun­desstiftung Baukultur, einem bekannten großen deutschen Softwareunternehmen und einem Verband der deutschen Bauin­dustrie.

[5] Verein Internationale Bauakademie Berlin (2001/3 – 2021) und Errichtungsstiftung Bauakademie

[6] Auch der Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie wird in Veröffentlichungen zitiert, dass er sich eine „hybride  Bauakademie“ vorstelle. Eien Rekonstruktion wird bei Berücksiichtigung klimaökologischer Position für unealistisch angesehen

28. Mai 2026 Entwicklungsstadt: Bauakademie am Schinkelplatz; Grüne Zwischennutzung auf leerem Grundstück

Juri Braun schreibt in Entwicklungsstadt, daß der Wiederaufbau der Berliner Bauakademie sich weiterhin hinzöge . Obwohl sich Politik und Bundesstiftung inzwischen auf eine historisch orientierte Gestaltung verständigt hätten, bliebe der Baustart weiter unklar. Währenddessen steht auf dem Grundstück am Schinkelplatz nun eine ungewöhnliche begrünte Zwischennutzung. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken dees nachfolgenden Links aufrufen (20260528) Bitte hier anklicken.

 

Anmerkung:
Nun, die Zwischennutzung ist die Folge der Mitteilung des Senators für Stadtentwicklung im Zusammenhang mit dem Senatsbeschluß auf Basis der Vorlage 19/1665 zusammen mit der BSBA und dem BBR zur  (teilweisen) Rekonstruktion der 4 Bauakademiefassaden mit Nutzungs-bedingten Änderungen und einem zeitgerechten Inneren, daß die Auslobung des Realisierungswettbewerbs von der Bereitstellung der benötigten Finanzierungsmittel seitens des Bundes abhängig sei. Eine diesbezügliche Entscheidung wird in den kommenden beiden Jahren erwartet. Ob das noch den Bundeshaushalt für 2026 betrifft, dürfte angesichts der Haushaltslage fraglich sein. Eckpunkte für Haushalt 2027 wurden bereits verabschiedet. Der Haushalt soll im Sommer verabschiedet werden. Die Vorstellung der BSBA, das Gebäude zu Schinkels 250. Geburtstag (13.3.2031). wieder zu eröffnen, dürfte inzwischen bei Unterstellung der ursprünglichen Bauzeit  von 4 Jahren ambitioniert sein. Anzeichen für  den letztlich weiter offenen Zeitpunkt der Auslobung des Realisierungswettbewerbs gab es bereits bei  der Bauakademienutzungsveranstaltung im Dezember 2025.

19. Januar 2026: PM der Senatskanzlei zur Rekonstruktion der Bauakademiefassaden mit kurzer Stellungnahme

Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung vom 19. Januar 2026  auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, den Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie beschlossen...........Den vollständigen Text der Pressemitteilung und eine kurze Stellungnahme können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20260120). Bitte hier anklicken. .

3. September 2025 Die Welt: Nachruf auf Dr. Hans Stimmann

Das Werk von Hans Stimmann wird immer größer, je mehr Zeit vergeht. Er war der Architekt der Wiedervereinigung, der in Berlin gezeigt hat, wie die durch Krieg und zerstörerische Planung ramponierten Städte geheilt werden können. Er war der Wiedervereiniger Berlins auf dem Reißbrett..........Den Nachruf können Die durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20250903). Bitte hier anklicken.https://www.welt.de/kultur/architektur/article255943500/Nachruf-auf-Hans-Stimmann-Der-Architekt-der-das-neue-Berlin-erschuf.html

Spenden für Ukraine Nothilfe

.................Übernahme des Aufrufs der Berliner Philharmoniker. Den Aufruf können Sie sich durch Anklicken des nachstehende Links ansehen. Bitte hier Anlickm.

1. Halbjahr 2026: Artikel: Deutschland braucht eine Institution Bauakademie!

Die Entscheidung zum Wiederauf­bau der Bauaka­de­mie von Karl Friedrich Schin­kel ist  im November 2016 ge­fallen. Der Deutsche Bundestag hat dafür Finanzierungsmittel in Höhe von 62 Mil­lionen Euro zur Verf­ügung gestellt und bekennt sich somit auch zur historischen Mitte von Berlin.

Mit der Errichtung des Gebäu­des erhebt sich natürlich zugleich die Frage nach seiner Nutzung und dem Aufbau einer Institution zur Förderung der Bauwissenschaft  und der Baukultur in unserem Land.

Will man diese Frage beantworten, ist es notwendig, zunächst einen Blick zurück in die Geschich­te der Akademie zu werfen, reicht sie doch zurück bis in das 18. Jahrhundert. Die Entwicklung der Städte und der Bau aller Arten von Gebäuden zählten zu den wichtigsten Aufgaben des aufstreben­den Preußens. Und so war nur logisch, dass der preußische König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1799 das Statut der Königlich-Preußischen Bauakademie zu Berlin erlassen hat.
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