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Der Vorgäng des Vereins der Freunde der Schinkelschen Bauakademie ist der Förderverein Bauakademie, nicht die Errichtungsstifung Bauakademie. Die Ziele der Freunde und der Errichtungsstiftung Bauakademie sind lediglich in Teilen identisch, deren Umsetzung unterscheidet sich.
Trägerin und Kooperationspartnerin der unabhängigen Errichtungsstiftung Bauakademie ist die Fördergemeinschaft Bauwesen .https://www.foerdergemeinschaft-bauwesen.de/partner
12. September 2026 Pressemitteilung: Wiedererrictung und Nutzung der Schinkelschen Bauakademie
Seit 35 Jahren engagieren sich Initiativen, zu denen auch die Errichtungsstiftung Bauakademie gehört, für die Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und im Jahr 1962 im Rahmen der Neugestaltung der Berliner Mitte „zurückgebaut“. Für eine Rekonstruktion des Gebäudes besteht in der Bürgerschaft und in der Fachwelt eine große Mehrheit. Zwei Drittel der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Befragten in Deutschland unterstützen dies und fordern, dass die Rekonstruktion auch Bestandteil eines Realisierungswettbewerbs ist. Entsprechende umsetzungsfähige Pläne gibt es bereits seit Jahren. Und im Januar 2026 hat der Berliner Senat den Beschluss zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie zusammen mit der Bundesstiftung Bauakademie und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung bestätigt.
Im Januar 2019 wurde die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) gegründet, um den Beschluss des Bundestags, die von Karl Friedrich Schinkel erbaute Bauakademie wieder zu errichten, umzusetzen. Die öffentlichen Aktivitäten der Bundesstiftung Bauakademie führen bisher zu keinem greifbaren Ergebnis. Die BSBA geht von “einem neuartigen zu errichtenden Demonstrationsprojekt einer klimagerechten Zukunft des Bauens“ aus.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie tritt ein:
- für den Wiederaufbau des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie in authentischer Rekonstruktion der historischen Fassaden bei Beachtung der vorgegebenen Proportionen und Raster, die für den Innenausbau maßgebend sind; deshalb können – soviel wie möglich und sinnvoll – auch historische Räume rekonstruiert werden,
- für die Nutzung als Internationales Innovations-, Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Konferenzzentrum,
- für die Bildung des Schinkelforums, einem internationalen Zentrums zur Wissensvermittlung und zum Wissensaustausch in den interdisziplinären Gebieten der Wertschöpfungskette Bauen und zu ökologisch architektonischen Forschungszwecken,
- für die Nutzung des Gebäudes als Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie schlägt ferner vor, dass das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung statt eines zweiphasigen Realisierungswettbewerbs baldmöglichst im Wege des „Best Practice“ auf Basis der bisherigen Rekonstruktionsvorschläge und –pläne für die Schinkelsche Bauakademie einen einphasigen Realisierungswettbewerb auslobt, damit der architektonische Vorbildbau zum Jahrestag der 250. Wiederkehr des Geburtstags von Karl Friedrich Schinkel am 13. März 2031 wieder eröffnet werden kann.
21. August 2026: Bauakademiealternative zur Bundesstiftung Bauakademie (Vorschlag)
Nach 7 ½ Jahren des Aufbaus sucht die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA), die sich für alle Fragen des Bauens zuständig sieht, noch nach ihrem Profil. Sie steht dem Wiedraufbau der Bauakdemie eher kritisch gegenüber. Vielleicht sollte jetzt danach gesucht werden, ob das Gebäude der Bauakademie auch ohne anders errichtet und genutzt werden kann. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), das sowieso für den Wettbewerb und die Baumaßnahme vorgesehen ist, könnte das auf Basis der bisherigen Rekonstruktionsvorschläge durchführen und benötigt dann andere Partner. .......Den Vorschlag können Sie durch Anklicken des nachfolgenen Links aufrufen (20260821). Bitte hier anklicken.
Abbildung: Bauakademiemodell (Berliner Hochschule für Technik WS 2016/2017)
2. Halbjahr 2026: Chronogie des Bauakademiegeschehens (siehe auch Seite Vorab)
Siehe auch Seite Vorab: https://www.errichtungsstiftung-bauakademie.de/vorab.htm
Chronologie des Bauakademiegeschens
Den vollständigen Text der Unterlage können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (P pdf 3999). Bitte hier anklicken.
Termine Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie und deren Nutzung
2016: Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags die Kosten der Wiedererrichtung der Bauakademie mit 62 Mio. Euro[1] zu finanzieren.
2017: Im 1. Halbjahr 2017 führte die Bundesstiftung Baukultur so genannte Bauakademieforen durch, deren Ergebnis eine Machbarkeitsstudie war. Diese sollte in einen Realisierungswettbewerb einfließen[2].
2019: Der Gründung der bürgerlich-rechtlichen Bundesstiftung Bauakademie. Das Gebäude war im 19. Jahrhundert nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel gebaut, Ende des Zweiten Weltkriegs erheblich beschädigt und im Jahr 1962 abgebrochen worden. Das Gebäude soll in den vorgegebenen Proportionen an historischer Stelle wieder errichtet werden.
2022 / 2026: Die Bundesstiftung Bauakademie hat den Thinktank „Wettbewerb“ durchgeführt, der Vorgaben für das Bauvorhaben sowie die Verfahrensregeln für den Wettbewerb erarbeiten soll, damit deren Stiftungsrat im Jahr 2023 eine Entscheidung zum Beginn des Wettbewerbs treffen sollte. Wegen der kontroversen Diskussion über die Sinnfälligkeit der Rekonstruktion der Bauakademie, die der Bundestag beschlossen hatte, fiel jedoch bis Dezember 2024 keine Entscheidung. Ebenfalls Ende Dezember 2024 forderten die Koalitionsfraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses den Senat auf, eine Gestaltungsverfügung zwecks Rekonstruktion der 4 historischen Fassaden der Bauakademie zu verabschieden, was auch Teil des Koalitionsvertrages des Senats ist. Im Januar 2026 wurde die Aufforderung insoweit relativiert, daß auf Basis der Vorlage 19/1665 der Senat zusammen mit der BSBA und dem BBR die Rekonstruktion der Bauakadmeiefassaden beschloß, wobei es nutzungsabedingte Abweichuingen geben kann. Es soll ein modernes Inneres geben. Das widersppricht allerdings der Rekonstruktioinentscheidung Von der Bundesstiftung Bauakademie wurde im Dezember 2024 bekannt, daß sich deren Stiftungsrat Jahr 2025 mit den Vorgaben für den Realisierungswettbewerb befassen würde. Der Wettbewerb sollte im Jahr 2025 beginnen; Anfang Juli 2026 lagen jedoch keine weiteren Informationen über den Beginn des Realisierungswettbewerbs vor. .
So original wie möglich, so modern wie nötig!“ Daran muss sich auch der Wiederaufbau der Bauakademie orientieren. Nur ein möglichst authentisch rekonstruiertes Gebäude wird es gegenwärtigen und kommenden Generationen ermöglichen, das Schinkelsche Meisterwerk als Gesamtkunstwerk zu erleben. Ein „hybrider Bau“[1] aus Schinkel und modernen Elementen beliebiger zeitgemäßer Architektur, wie auch von verschiedenen Seiten gefordert und diskutiert wird, würde dem widersprechen. Bei einer entsprechenden Umsetzung wäre die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie gescheitert
.
Wiederaufbauprojekte vor der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages:
Ab 2001 gab es eine Reihe von leider erfolglosen Projekten, die Bauakademie wieder aufzubauen, wenngleich die Finanzierungsfragen oft geklärt waren. Schwierigkeiten lagen in unterschiedlichen Nutzungskonzeptionen zwischen den Investoren und der Öffentlichen Hand.
2001: Vorstellung eines Projekts einer Arbeitsgemeinschaft des Fördervereins Bauakadmie auf der MIPIM in Cannes..
2010ff: Bauakademieausschreibung des Berliner Liegenschaftsfonds für die bereits eine Baugenehmigung für den gesuchten Investor erteilt worden war. Ferner gab es mehrere Projekte.
2015: Vorstellung eines Projekts einer Arbeitsgemeinschaft des Fördervereins und der Errichungsstiftung Bauakademie zum Wiederaufbau und zur Nutzung mit 3 Nutzungsinteressierten[4]. Dieses Projekt wurde zwar von der Berliner Senatskanzlei begrüßt; es stieß aber auf Widerstand anderer Einrichtungen.
2016ff (2026) : Ein gemeinsames Projekt der Errichtungsstiftung Bauakademie mit dem Verein Internationale Bauakademie [5] scheiterte u.a. an unterschiedlichen Gründen, u.a. durch die Gründung der Bundestifutng Bauakademie. Es gelang nicht, das realiserungsfähige Projekt der Arge der Errichtungsstiftung Bauakademie einzubringen, da die Bundesstiftung sehr kritisch einer Rekonstruktion des Bauakadefemigebäudes gegeüber steht. A
[1] Diese Größenordnung entsprach auch den Planungen des Fördervereins Bauakademie. Unter Berücksichtigung der seit 2016 eingetretenen allgemeinen Baupreiserhöhungen sowie der derzeitigen zeitlichen Unbestimmtheit einer Fertigstellung des Gebäudes und einer noch nicht eindeutig geklärten entwurflichen Konzeption ist mit einer wesentlichen Erhöhung der Baukosten nach DIN 276 zu rechnen, die aus heutiger Sicht nur schwer abschätzbar ist. Es dürfte zu den vordringlichen Aktivitäten der Bundesstiftung Bauakademie gehören, dieses Problem zeitnah zu lösen.
[2] Dieser war zunächst für das Jahr 2017 vorgesehen. Er wurde nach der Bundestagswahl in modifizierter Form als Bauakademieprogrammwettbewerb ausgelobt. Die Jury entschied sich für 5 gleichberechtigte erste Preise und fünf Anerkennungspreise. Wenngleich das Ergebnis des Wettbewerbs allgemein als nicht befriedigend angesehen wurde, sollen die prämierten Arbeiten in den nachfolgenden Realisierungswettbewerb einfließen..
[4] Auswärtiges Amt für 2 von ihm betreute Kulturinstitute, der Bundesstiftung Baukultur, einem bekannten großen deutschen Softwareunternehmen und einem Verband der deutschen Bauindustrie.
[5] Verein Internationale Bauakademie Berlin (2001/3 – 2021) und Errichtungsstiftung Bauakademie
[6] Auch der Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie wird in Veröffentlichungen zitiert, dass er sich eine „hybride Bauakademie“ vorstelle. Eien Rekonstruktion wird bei Berücksiichtigung klimaökologischer Position für unealistisch angesehen
28. Mai 2026 Entwicklungsstadt: Bauakademie am Schinkelplatz; Grüne Zwischennutzung auf leerem Grundstück
Juri Braun schreibt in Entwicklungsstadt, daß der Wiederaufbau der Berliner Bauakademie sich weiterhin hinzöge . Obwohl sich Politik und Bundesstiftung inzwischen auf eine historisch orientierte Gestaltung verständigt hätten, bliebe der Baustart weiter unklar. Währenddessen steht auf dem Grundstück am Schinkelplatz nun eine ungewöhnliche begrünte Zwischennutzung. Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken dees nachfolgenden Links aufrufen (20260528) Bitte hier anklicken.
Anmerkung:
Nun, die Zwischennutzung ist die Folge der Mitteilung des Senators für Stadtentwicklung im Zusammenhang mit dem Senatsbeschluß auf Basis der Vorlage 19/1665 zusammen mit der BSBA und dem BBR zur (teilweisen) Rekonstruktion der 4 Bauakademiefassaden mit Nutzungs-bedingten Änderungen und einem zeitgerechten Inneren, daß die Auslobung des Realisierungswettbewerbs von der Bereitstellung der benötigten Finanzierungsmittel seitens des Bundes abhängig sei. Eine diesbezügliche Entscheidung wird in den kommenden beiden Jahren erwartet. Ob das noch den Bundeshaushalt für 2026 betrifft, dürfte angesichts der Haushaltslage fraglich sein. Eckpunkte für Haushalt 2027 wurden bereits verabschiedet. Der Haushalt soll im Sommer verabschiedet werden. Die Vorstellung der BSBA, das Gebäude zu Schinkels 250. Geburtstag (13.3.2031). wieder zu eröffnen, dürfte inzwischen bei Unterstellung der ursprünglichen Bauzeit von 4 Jahren ambitioniert sein. Anzeichen für den letztlich weiter offenen Zeitpunkt der Auslobung des Realisierungswettbewerbs gab es bereits bei der Bauakademienutzungsveranstaltung im Dezember 2025.
19. Januar 2026: PM der Senatskanzlei zur Rekonstruktion der Bauakademiefassaden mit kurzer Stellungnahme
Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung vom 19. Januar 2026 auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, den Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie beschlossen...........Den vollständigen Text der Pressemitteilung und eine kurze Stellungnahme können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20260120). Bitte hier anklicken. .
