Aktuelles

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22.2.22: Neuer Freistellungsbescheid für die Errichtungsstiftung Bauakademie

Das Finanzamt für Körperschaften Berlin hat die Bearbeitung der Unterlagen für die Steuererklärung für die Jahre 2018 bis 2020 mit der Übersendung des Freistellungsbescheids ohne Einschränkungen oder Auflagen abgeschlossen. Daraus folgt, dass die Errichtungsstiftung Bauakademie entsprechend ihrer Satzung unverändert weiter arbeiten kann. Daher ist es nicht mehr erforderlich, die Satzungen der Errichtungsstiftung Bauakademie und des Fördervereins Bauakademie neu auszurichten.

Bis zum 16. Februar 2027 können Spendenbestätigungen ausgestellt werden, sofern sich aus dem nächsten Freistellungsbescheid keine Einschränkungen ergeben.

3. Februar 2023 Jahrestag: 3. Februar 1945 Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Wiedereröffnung?

Kriegsbeschädigte Bauakademie, Foto: Dr. Helmut Maier (1950er Jahre)

 

Ziel muss es sein, alle Kräfte zu bündeln, um ehestmöglich mit der Wiedererrichtung des Gebäudes der Bauakademie im Wege der Rekonstruktion zu beginnen, damit einerseits die Schinkelsche Kupfergrabenlandschaft wieder vollendet wird, und anderseits die dringend erforderliche Institution Bauakademie in dem Gebäude ihre Arbeit als Plattform und Autorität zur Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Wertschöpfungskette Bauen aufnehmen kann. Eine Kurzinformation können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken
(P pdf 1001 oL Erg 3)

Siehe auch Artikel von Julius Posener vom 9.7.1993 - bitte hier anklicken: Pa1 pdf 997Erg -

Proteste gegen den Abbruch der Bauakademie im Jahr 1962

 

Der Beschluß zum Abbruch hatte national in Ost- und Westdeutschland wie auch international zu zahlreichen Protesten geführt (siehe auch "Aufruf zur Rettung der Bauakademie" von Dr. Goerd Peschken (Professor für Bau­geschichte i. R.)  -  Homepage des Förder­vereins Bauakademie / Seite Veröffentlichungen - ).

Position bezog auch Paul Ortwin Rave. Ferner hatte sich in einem Brief an Otto Nagel, dem Präsidenten der Akademie der Künste der DDR (Berlin) auch Max Taut für den Erhalt der Bauakademie eingesetzt: Er schrieb: „Wir sind der Ansicht, daß dieses baugeschichtlich so hochinteressante und unersetzliche Ge­bäu­de in seiner äußeren Form unbedingt erhalten bleiben müßte, da es ein Alterswerk von Schinkel ist und über­raschenderweise eine Abkehr vom Neoklassizismus bedeutet und in seiner großartigen Einfach­heit wegweisend unsere heutige Entwicklung vorausgeahnt hat. Es scheint mir außerdem sehr reizvoll, diesen Außenbau mit einem den heutigen Bedürfnissen und Erkenntnissen entsprechenden zeitgenössischen In­nen­gehäuse zu versehen.“ (Im 2. Absatz Verwendung von Texten „Die Bauakademie: Das Ende – und ein Neubeginn? – Anderes Berlin“).

Vorstehende Position vertritt  der Förderverein Bauakademie seit seiner Gründung im Jahr 1994.

Die Datei P pdf 906 können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen.

WIEDERAUFBAU UND NUTZUNG DER SCHINKELSCHEN BAUAKADEMIE

Engagement des Errichtungsstiftung Bauakademie und des Fördervereins Bauakadmie

Beide Einrichtungen engagieren sich

  • für den Wiederaufbau des Gebäudes der Bauakademie in originalgetreuer Rekonstruktion der histori­schen Fassaden, damit die Bauakademie äußerlich wieder so entsteht wie sie bis zur Teilzerstörung im Zweiten Welt­krieg bestand,
  • für die Nutzung durch ein Internationales Innovations-, Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Kon­ferenz­zentrum orientierenden Innen­ausbau bei Berück­sichtigung der Schinkelschen Propor­tionen und Raster, ,
  • in Fortschreibung der Ideen Beuths und Schinkels für die Bildung des Schinkelforums, einem in­ter­nati­onalen Zentrum in der Bauakademie zur Wissensvermittlung und zum Wissensaus­tausch in den inter­disziplinären Gebieten der Wertschöpfungskette Bauen.

Im November 2016 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages  empfohlen, dass die Bundesregierung für die Finanzierung des Wiederaufbaus der Bauakademie einen Betrag in Höhe von 62 Mio. Euro zur Verfügung stellt. Im Auftrag des Bundesmimnisteriums für Umwelt, Naturschutz , Bau und Reaktorsicherheit führte die Bundesstiftung Baukultur Foren (siehe Seite Veranstaltungen) durch und erarbeitete eine Machbarkeitsunterlage, welche Grundlage für die Auslobung des Programmwettbewerbs durch das Bundesamt für Bauen und Raumordnung (BBR) war. Die für die Bauauakademieforen erstellten Unterlagen des Fördervereins Bauakademie und die nach diesen Foren vorgesehene weiter Vorgehensweise sind aus der Seite Archiv abrufbar (bitte hier anklicken).

Die weiten Aktivitäten der Errichtungsstifutng Bauakademie nach der Entscheidung des Bauakademieprogrammwettbewerbs (Stand: 2. Quartal 2023 ff.) sind in der Datei P pdf 1111 710 zusammengefaßt: Bitte hier anklicken.

Weitere Ausführungen entnehmen Sie bitte der linken Spalte dieser Seite oder anderen Seiten der Homepage.


Termine*

    • 6.10.2017: Ausgabe der Unterlagen für den Programmwettbewerb,
    • 26.1.2018: Abgabe der Wettbewerbsarbeiten,
    • Mai 2018: Entscheidung der Jury des Programmwettbewerbs,
    • Mitte Januar 2019: Notarielle Beurkundung der Gründung der Bundesstiftung Bauakademie,
    • 31.1.2019: Wahl der Abgeordneten des Bundestags als Vertreter*innen des Bundes in der Bundesstiftung Bauakademie*
    • 14. November 2019: Besetzung des Direktoriums der Bundesstiftung Bauakademie. Durch Gerichtsurteil vom 7.1.2029 ist die Besetzung b.a.w. ausgesetzt,
    • 28. Januar 2020: Besetzung der Vizedirektion der Bundesstiftung Bauakademie mit Frau Julia Rust von Krosigk. Die Direktion ist weiterhin unvollständig, da Herr  Staatssekretär Pronold die Berufung zum Gründungsdirektor zurückgezogen hat,
    • Ab 2021ff: Dem Realisierungswettbewerb gehen archäologische Grabungen voraus. Diese wurden bereits zwischen April und Juli 2021 durchgeführt.
    • 2022 / 2023: Die Bundesstiftung Bauakademie hat im September / Oktober 2022 den Thinktank „Wettbewerb“ ein Konzept vorgestellt, das von einem neuartigen ökologischen Neubau statt einer Rekonstruktion des Schinkelschen Gebäudes ausgeht.  Diese Position wird einerseits befürwortet andererseits aber mit Verweise auf den Bundestaggsbeschluss kritisiert. Ob der Stiftungsrat noch  im Jahr 2023 eine Entscheidung zum Beginn des Wettbewerbs trifft, ist per 2.10.203 offen..
    • Die Termine für die Juryentscheidung, Planung. Bauvorbereitung, Ausschreibung, die Baudurchführung und Ausstattung sind noch nicht endgültig definiert,
    • .Die Termine für die Juryentscheidung, Planung. Bauvorbereitung, Ausschreibung, Baudurchführung und Ausstattung sind noch nicht definiert. Die Bundesstiftung Bauakademie geht davon aus, dass die Bauakademie im 1. Quartal 2031 in Betrieb genommen werden könnte. Am  13. März 2031 wiederholt sich Schinkels Geburtstag zum 250. Mal.

Zusammenfassende Vorschläge der Errichtungsstiftung Bauakademie und Fördervereins Bauakademie zum Wiederautbau und zur Nutzung der Bauakademie

....................Eine neue Findungskommis­sion, deren Mitglieder die Bauakademie-relevan­ten Kräfte widerspiegelt. wurde gebildet. Fer­ner wurde entschieden, dass die stel­lvertretende Direktorin, welche die Aufgaben der kaufmän­nischen Leitung als ei­genständigen Verantwortungsbereich inner­halb des Kolle­gialvorstandes wahr­nimmt, die Bundesstiftung bis zur Bestel­lung der Direk­torin/des Di­rektors vertritt. Mit dieser Entscheidung ist  die Arbeitsfähigkeit der Bundes­stiftung sicher gestellt, so dass der ausstehende Realisierungswettbewerb zusammen mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung vorbereitet werden kann.   

Um in der Sache schneller voranzukommen, schlug die Errichtungsstiftung Bau­akademie  er­gän­zend zur Stellen­neuausschreibung vor, auch von der Satzungs­möglichkeit Gebrauch zu machen, ein weiteres stellvertretendes Vor­standsmitglied zu berufen. Wegen dessen ehrenamt­licher Tätigkeit dürfte eine zügige Berufung möglich sein.  Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. (Bitte hier anklicken P pdf 844Erg)   Der Vorschlag wurde nicht aufgegriffen.

Spenden und Zustiftungen

Konten für Spenden und Zustiftungen:

Zur Umsetzung der Ziele des Fördervereins Bauakademie ist weiterhin bürgerschaftliches Engagement erforderlich. 

Die Errichtungsstiftung Bauakademie nimmt auch weiterhin Zu­stif­tungen für die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Wertschöpfungs­kette Bauen entgegen. 

Die steuerlichen Auswirkungen für Spenden und Zustiftungen sind grundsätzlich iden­tisch. Insbesondere bei größeren Zuwendungen – Zustif­tun­gen – ist es wegen der Gestaltungsmöglichkeiten zu empfehlen, sich vorher mit einem Steuerberater abzu­stim­men.

Bankkonten der Errichtungsstiftung Bauakademie. Weberbank AG:

1) für Zustiftungen:   IBAN: DE 11 1012 0100 1700 0251 21, BIC WELADED1WBB
2) für freie Spenden: IBAN  DE 12 1012 0100 1800 0017 42, BIC: WELADED1WBB

Steuerbestätigungen für Spenden  und Zustiftungen für die Errichtungstiftung Bauakademie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre Bauakademie-Journal, Ausgabe 95 (4. Quartal 2023. Bitte hier anklicken (Pa pdf 1000a)