Aktuelles

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Warum es gut ist historische Gebäude zu rekonstruieren

Bitte reufen Siedie Seite Presseröffentlichungen auf und klicken dazu hier an..

Anmerkung: In dem Text „warum es gut ist, historische Bauwerke zu rekonstruieren“, heißt es, „daß es nach dem Zweiten Weltkrieg für Architekten und Denkmalschützende verständlich war, daß man verlorene architektonische Wahrzeichen zurückhaben wollte, daß aber zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Architektur  auch an bedeutenden Orten nach vorne schauen müsse. Verantwortungsvolles Bauen müsse sich neuen Fragen des Zusammenlebens und der Nachhaltigkeit stellen“. Und genau das erfüllte bereits vor 190 Jahren Schinkel mit der Bauakademie. Sie war ein revolutionäres  Gesamtkunstwerk, dessen Rekonstruktion auch das heute Geforderte bereits vorgab. Und es ist traurig und beschämend zugleich, daß das von den Rekonstruktionsgegnern nicht erkannt wird.

26. September 2024 Zum Historischen Salon der GHB (hier zur Gestaltungsverfügung hinsichtlich der Rekonstruktion der Bauakademiefassaden)

Die Bundesstiftung Bauakademie beharrt einerseits weiterhin darauf, die Bauakademie nicht zu rekonstruieren, deren Gründungspräsident setzt (Exkurs) nach wie vor auf den Realisierungswettbewerb. „Das beste Ergebnis für innen und außen und die vielfältigen Anforderungen an das Gebäude sollen gefunden werden. Die Kreativität der Architek­tin­nen und Architekten sei gefragt, Lösungen für die komplexe Bauaufgabe zu finden“. Er sagte auch, daß  „eine histo­rische Fassade, die sich Schinkel zum Vorbild nimmt, die heutigen Anforderungen berücksichtige und an die räum­li­chen Bedarfe anpasse, als Wettbewerbsbeitrag willkommen sei (Quelle: Berliner  Zeitung vom 5. April 2023)“. Diese „Konzession“ bleibt aber weiter im Hintergrund................Den vollständigen Bericht können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20240927) Bitte her anklicken.

31. August 2024: Berliner Erklärung zum Städtebau

Die Unterzeichner der Berliner Erklärung zum Städtebau verfolgen mit ihrem Eintreten für einen Städtebau aus parzellierten Häuserblöcken mit einzelnen darin enthaltenen Architektur-Rekonstruktionen die Intention, dass auch neue Stadträume in geschlossener Bauweise – nach dem Vorbild der gründerzeitlich geprägten Berliner Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Schöneberg – eine offene Gesellschaft beherbergen:

Wir streben baulich gefaßte öffentliche Stadträume als Lebensräume für eine offene Gesellschaft an!

In den zwischen den neuen Häuserblöcken befindlichen fußgängergerechten Stadträumen werden Menschen aus aller Welt zu Hause sein und sich begegnen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion und ihren finanziellen Möglichkeiten.

Weitere Einzelheiten können Sei durch Aufruf eines entsprechenen Artikels erfahren. Zum Aufrufen des Artikels bitte hier anklicken (20240901).

 

Quelle der Abbildung: Bundesstiftung Baukultur

15. Juli 2024: Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie / Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) / „3:1-Vorschlag“ der Architekten Schneider und Schumacher / AfD-Antrag zur Bauakademierekonstruktion

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.Der Deutsche Bundestag hat vor knapp 7 Jahren die "Wiedererrichtung des Gebäudes der (Schinkelschen) Bauakademie Berlin“ beschlos­sen. Doch die dazu geschaffene Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) denkt gar nicht daran, den Auftrag um­zusetzen. Aktuell wurde das Ergebnis einer Vorstudie bekannt, das mit dem historischen Gebäude kaum etwas zu tun hat; denn eine Rekonstruktion wird aus gesuchten Gründen für unmöglich gehalten. Diese Schlußfolgering muß mit Blick auf die diversen Vorschläge, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurde, zurückgewiesen werden; denn es lag schon vor Jahren eine Baugenehmigung auf Basis einer Rekosntruktion vor.


In einem Bericht vor dem Kulturausschuss des Bundestags hatte Herr Staatssekretär Pronold bereits Ende Juni 2017 ausge­führt, dass vor der seinerzeitigen Bundestagswahl im September 2017 ein Ideenwettbewerb unter dem erwähnten „So –viel-wie-mög­lich-Schinkel-Motto“ durchgeführt werden soll. Es hieß auch, dass das Gebäude im Jahr 2023 fer­tig gestellt sein würde

 

Der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen hat am 3. Juli 2024  einen An­trag der AfD-Fraktion (20/11629) für einen originalgetreuen Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie in Berlin abgelehnt. In der von der Vorsitzenden Sandra Weeser (FDP) geleiteten Sitzung stimmte nur die AfD-Fraktion für den Antrag, alle anderen Fraktionen lehnten ihn ab.::::::::::::::::::die CDU/CSU-Fraktion machte zu dem Bauvorhaben klar, dass es keinen Glas- und Stahlpalast geben werde. Aber wie dEs Original könne auch nicht gebaut werden, weil heute anders gedämmt werden müsse und es andere Anforderungen an die Barrierefreiheit gebe. Im vierten Stock des Neubaus sollten zudem Arbeitsräume geschaffen werden. Dafür bestün­den andere Anforderungen als für eine Nutzung des Stockwerks als Archiv. Die CDU/CSU-Fraktion verlangte regelmäßige Berichte der Bundesstiftung Bauakademie. Das Protokoll mit den Stellungnahmen der anderen Parteien können Sei durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen . Bitte hier anklicken (20240704.)

Das ganze Gezerre ist letztlich irritierend und undemokratisch. Vorstehende Beispiele bilden die Basis für Politikverdrossenheit.

Eine weitere Zusammenfassung der Situation können Sie einer weiteren Ausarbeitung entnehmen. Bitte hier anklicken (20240705)

 

26. Juni 2024: Verlauf der Bundestagsdebatte zum AfD-Antrag 20 11629 zur Bauakademierekonstruktion

Die heutige (26. Juni 2024) Debatte im Bundestag zur Rekonstruktion der Schinkelschen Bauakademie verlief kontrovers. Die AfD-Fraktion forderte ein eindeutiges Bekenntnis der Bundesregierung zur Rekonstruktion nach historischem Vorbild. Der Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie, Professor Guido Spars, wurde aufgefordert, die Verordnung der Berliner Landesregierung zur äußeren Gestaltung der Bauakademie ohne Abstriche einzuhalten. Kritisiert wurde, dass die Selbstverständlichkeit einer Rekonstruktion in ursprünglicher Gestalt nicht mehr ausreichend zum Ausdruck komme. Vor sechs Jahren beschloss der Bundestag, 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau freizugeben, und die Bundesstiftung Bauakademie wurde gegründet. Es gab auch Diskussionen über das Nutzungskonzept und die Gebäudehülle Die Debatte drehte sich um die Identitäts­stiftung und die Bedeutung der Rekonstruktion im städtebaulichen Kontext

 

Protokoll der 171. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages am 26. Juni 2024


Der Abgeordneten Dr. Marc Jongen, Carolin Bachmann, Martin Erwin Renner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Berliner Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel jetzt nach historischem Vorbild rekonstruieren Drucksache 20/11629 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Kultur und Medien Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen Federführung offen b) Beratung des Antrags der Abgeordneten. (Siehe Datei 20240626 - bitte hier anklicken -)


Den AfD-Antrag (Bundestagsdrucksache 20 / 11639) können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20240625). Bittr hier anklicken.


Es ist ein Problem, wenn die politisch Falschen dennoch etwas Richtiges vorschlagen. Der Antrag ist sehr gut recherchiert, sachorientiert und wenig polemisch. Bedenklich ist allerdings, daß der Antrag nicht nötig gewesen wäre, wenn die anderen Parteien sich dieses Themas früher und ernsthaft  angenommen hätten.

Der Wiedererrichtungsbeschluß im Haushaltsausschuß des Bundestags liegt bald 7 Jahre zurück, und der Entwurf der Gestaltungsverfügung des Senats zur Rekonstruktion  bald 2 Jahre. Und so lange weigert sich der Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie beharrlich, eine Rekonstruktion umzusetzen, ohne das dies Folgen hat,

Die ehemalige Regierende Bürgermeisterin befürwortete zwar vor 15 Monaten  in einem Schreiben an die Errichtungsstiftung Bauakademie die Rekonstruktion, aber kürzlich diskutierten SPD- und CDU-Abgeordnete über einen "3:1-Fassadenvorschlag"(historische Fassaden und eine moderne, um u.a. eine Barrierefreiheit zu gewährleisten, obwohl das ehemalige Gebäude einen ebenerdigen Zugang hatte). Fast zeitgleich wird der "Vorschlag" von Schneider und Schunacher bekannt, der eine Rekonstruktion aus mehreren Gründen ablehnt. Es wird  ein monströser Neubau in einer Art  "Bunker, der teilweise mit Fotos der ehemaligen Bauakademiefassaden tapeziert zu sein schein, vorgeschlagen. Von Vereinen und Teilen der Presse wir der Vorschlag massiv abgelehnt. Die Bundesstiftung Bauakademie, der Senat und die Bundesstiftung Bauakademie schweigen beharrlich.

 

 

22. Juni 2024 Leserbrief an den Tagesspiegel zu den Berichten, dass eine Bauakademeirekonstruktion nicht möglich sei

Streit um die Bauakademie / Geister, die Schinkel nicht rief

Die Bauakademieartikel von Herrn Bünger, zuletzt der in der Tagesspiegelausgabe vom 10. Juni tref­fen den Nagel auf den Kopf. Frei nach Heinrich Bölls „Murkes gesammeltes Schweigen „muß jetzt etwas geschehen“. Die Bundes­stiftung Bauakademie hat ihre Chance gehabt und hat leider ihren Auftrag kostenaufwendig „in den Sand gesetzt“. Es ist daher an der Zeit, dieses zermürbende Schau­spiel der Verfälschung eines Auftrags zu beenden....Den  vollständigen Leserbrief können Sie durch Anklicken des nachfolgenden  Links aufrufen: Bitte hier anklicken (2040711).