Bauakademiethemen in Kürze
Broschüre: Bauakademie-Journals (Ausgabe 106 2. Halbjahr 2026) Bitte hier anklicken Pa pdf 1000
Siehe auch Seite Stiftungen - bitte anklicken -.
Die Bauakademie im Bundeshaushalt 2025 / 2026 /2027:
Die Daten für Bauakademie im Bundeshaushalt 2025 befinden sich auf den Seiten 40 (Betrieb / Titel 2003 685/02) und 45 (Gebäude / Titel 2503 894 03).
Gegenüber dem Vorjahr fallen für den Betrieb die jährlichen Beträge von 2,99 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro.
Für den Posten „Wiedererrichtung des Gebäudes der Bauakademie Berlin“ werden noch 60 Mio. Euro angegeben, d.h., daß bislang gegenüber dem Beschluß des Haushaltsausschusses im November 2016 bereits 2 Mio. Euro für bauliche Maßnahmen verwendet worden sind.
Für die Grundstückskosten waren 30 Mio. Euro angesetzt. Diese wurden bislang nicht voll ausgeschöpft. Es werden noch 8,927 Mio. Euro angegeben, so daß die Gesamtsumme sich auf 68,927 Mio. Euro belaufen. Die Frage ist, ob die noch nicht verbrauchten Grundstückskosten den Errichtungskosten zugefügt werden können oder nicht. Für den Haushalt 2026 wurden die Daten übernommen. Details für 2027 liegen Ende August 2026 nicht vor.
Es wird auf den § 24 der Bundeshaushaltsordnung verwiesen. Im Internet wird dazu ausgeführt:
„Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für Baumaßnahmen dürfen erst veranschlagt werden, wenn Pläne, Kostenermittlungen und Erläuterungen vorliegen, aus denen die Art der Ausführung, die Kosten der Baumaßnahme, des Grunderwerbs und der Einrichtungen sowie die vorgesehene Finanzierung und ein Zeitplan ersichtlich sind. Den Unterlagen ist eine Schätzung der nach Fertigstellung der Maßnahme entstehenden jährlichen Haushaltsbe¬lastungen beizufügen“. Davon dürfte die Bundesstiftung Bauakademie noch weit entfernt sein, wenn sie es überhaupt anstrebt. Es wird ferner auf den Beschluß des Haushaltsauschusses vom 10. / 11. November 2016 verwiesen.
Ein Mitglied im Haushaltsausschuß des Bundestags versicherte in einem Schreiben an die Errichtungsstiftung Bauakademie, daß das Anliegen der Errichtungsstiftung Bauakademie und die von ihr angesprochenen Punkte sorgfältig in den weiteren Entscheidungsprozeß des Ausschusses einflössen. Die Bedeutung der Schinkel’schen Bauakademie als Gesamt¬kunstwerk und ihre korrekte Wiedererrichtung würden dabei stets im Mittelpunkt stehen. Die bisherige Haltung der Bundesstiftung Bauakademie weicht davon aber ab.
Nach den Formulierungen des Auschußmitglieds und den Bezeichnungen im Haushalt könnte man vielleicht davon ausgehen können, daß sich die BSBA sich mit ihre Auffassung nicht durchsetzen dürfte. Dennoch sind hier bei Berücksichtigung der bisherigen Aktivitäten der BSBA Zweifel leider nicht von der Hand zu weisen sein.
Plankompendium Wiederaufbau und Nutzung der Bauakademie - Wirtschaftlichkeitsberechnungen -
Siehe Seiten Veröffentlichungen (P pdf 3333 20250203) - bitte hier anklicken -oder Archiv: - bitte hier anklicken -
Weiter Veröffentlichungen: Siehe gesonderte Seite Veröffentlichungen - bitte anklicken -
Lektüreempfehlungen (Auszug)
1) Bauakademie / Das Ende und ein Neubeginn? von Johannes Glintschert - bitte anklicken (P pdf 535) -.
2)[ Bauakademie: Ein Meilenstein Schinkels" von Klaus Taubert - (überarbeitere Fassung / Juni 2018) - bitte anklicken - (P pdf 713)
3) Karl Friedrich Schinkel, Architekt in Berlin Humboldts von Ulrike Lillge; (Quelle Internet) - bitte anklicken (P pdf [nb 540) -
4) "Schinkels ideale Staatsarchitektur": Die Bedeutung der Bauakademie, für die Baukunst, für die Stadt / Ist ein Wiederaufbau möglich? / Artikel von Herrn Prof. Dr.-Ing. Goerd Peschken - erschienen am 09.10.1991- bitte anklicken (P pdf 532)
siehe auch Seite Veröffentlichungen - bitte anklicken -
5) " Idealistische Stadtvision" Karl Friedrich Schinkels Blick auf Berlin. Artiklel von Herrn Prof. Dr. Fritz Nerumeyer - erschienen am 19. Oktober 1991 in der FAZ (P pdf 543) - bitte anklicken -
Siehe Seite Veröffentlichungen - bitte hier anklicken -
Spenden und Zustiftungen für die Errichtungsstiftung Bauakademie
Konten der Errichtungsstiftung Bauakademie für Spenden und Zustiftungen:
Zur Umsetzung der Ziele des Fördervereins Bauakademie ist weiterhin bürgerschaftliches Engagement erforderlich.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie nimmt auch weiterhin Zustiftungen für die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Wertschöpfungskette Bauen entgegen.
Die steuerlichen Auswirkungen für Spenden und Zustiftungen sind grundsätzlich identisch. Insbesondere bei größeren Zuwendungen – Zustiftungen – ist es wegen der Gestaltungsmöglichkeiten zu empfehlen, sich vorher mit einem Steuerberater abzustimmen.
Bankkonten der Errichtungsstiftung Bauakademie. Weberbank AG:
1) für Zustiftungen: IBAN: DE 11 1012 0100 1700 0251 21, BIC WELADED1WBB
2) für freie Spenden: IBAN DE 12 1012 0100 1800 0017 42, BIC: WELADED1WBB (auch Stein- und Terrakotta-Adoption) https://www.errichtungsstiftung-bauakademie.de/fortsetzung-23.html)
Steuerbestätigungen für Spenden und Zustiftungen für die Errichtungstiftung Bauakademie werden zeitnah zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre [Broschüre: Bauakademie-Journals (Ausgabe 106 2. Halbjahr 2026) Bitte hier anklicken Pa pdf 1000
Zur Homepage der Freunde der Bauakademie ehemals Förderverein Bauakademie
Der Vorgäng des Vereins der Freunde der Schinkelschen Bauakademie ist der Förderverein Bauakademie, nicht die Errichtungsstifung Bauakademie. Die Ziele der Freunde und der Errichtungsstiftung Bauakademie sind lediglich in Teilen identisch, deren Umsetzung unterscheidet sich.
Trägerin und Kooperationspartnerin der unabhängigen Errichtungsstiftung Bauakademie ist die Fördergemeinschaft Bauwesen .https://www.foerdergemeinschaft-bauwesen.de/partner
Zum Tod von Herrn Dipl.-Ing. Horst Draheim
Herr Dipl.-Ing. Horst Draheim arbeitete viele Jahre als Vortandsmitglied im ehemaligen Förderverein Bauakademie (jetzt: Freunde der Schinkelschen Bauakademie) und gehörte seit Gründung der Errichtungsstiftung Bauakademie viele Jahre dessen Aufsichtsrat an. Er stand immer mit Rat und Tat zur Verfügung, um über die Musterfassade hinaus daran mitzuwirken, den gesamten architektonischen richtungsweisenden Vorbildbau Schinkels im Wege der Rekonstruktion wieder zu errichten. Leider ist das bisher nicht gelungen; aber das Ziel ist es jetzt, daß das Gebäude anläßlich Schinkels 250. Geburtstag am 13. März 2031 wieder eröffnet werden kann und die Schinkelsche Kupfergrabenlandschaft damit wieder hergestellt sein wird. Das Wirken von Dipl.-Ing. Horst Draheim wird dann in der Mitte Berlins sichtbar sein.
12. September 2026 Pressemitteilung: Wiedererrichtung und Nutzung der Schinkelschen Bauakademie
Seit 35 Jahren engagieren sich Initiativen, zu denen auch die Errichtungsstiftung Bauakademie gehört, für die Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und im Jahr 1962 im Rahmen der Neugestaltung der Berliner Mitte „zurückgebaut“. Für eine Rekonstruktion des Gebäudes besteht in der Bürgerschaft und in der Fachwelt eine große Mehrheit. Zwei Drittel der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Befragten in Deutschland unterstützen dies und fordern, dass die Rekonstruktion auch Bestandteil eines Realisierungswettbewerbs ist. Entsprechende umsetzungsfähige Pläne gibt es bereits seit Jahren. Und im Januar 2026 hat der Berliner Senat den Beschluss zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie zusammen mit der Bundesstiftung Bauakademie und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung bestätigt.
Im Januar 2019 wurde die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) gegründet, um den Beschluss des Bundestags, die von Karl Friedrich Schinkel erbaute Bauakademie wieder zu errichten, umzusetzen. Die öffentlichen Aktivitäten der Bundesstiftung Bauakademie führen bisher zu keinem greifbaren Ergebnis. Die BSBA geht von “einem neuartigen zu errichtenden Demonstrationsprojekt einer klimagerechten Zukunft des Bauens“ aus.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie tritt ein:
- für den Wiederaufbau des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie in authentischer Rekonstruktion der historischen Fassaden bei Beachtung der vorgegebenen Proportionen und Raster, die für den Innenausbau maßgebend sind; deshalb können – soviel wie möglich und sinnvoll – auch historische Räume rekonstruiert werden,
- für die Nutzung als Internationales Innovations-, Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Konferenzzentrum,
- für die Bildung des Schinkelforums, einem internationalen Zentrums zur Wissensvermittlung und zum Wissensaustausch in den interdisziplinären Gebieten der Wertschöpfungskette Bauen und zu ökologisch architektonischen Forschungszwecken,
- für die Nutzung des Gebäudes als Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie schlägt ferner vor, dass das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung statt eines zweiphasigen Realisierungswettbewerbs baldmöglichst im Wege des „Best Practice“ auf Basis der bisherigen Rekonstruktionsvorschläge und –pläne für die Schinkelsche Bauakademie einen einphasigen Realisierungswettbewerb auslobt, damit der architektonische Vorbildbau zum Jahrestag der 250. Wiederkehr des Geburtstags von Karl Friedrich Schinkel am 13. März 2031 wieder eröffnet werden kann.
21. August 2026: Bauakademiealternative zur Bundesstiftung Bauakademie (Vorschlag)
Nach 7 ½ Jahren des Aufbaus sucht die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA), die sich für alle Fragen des Bauens zuständig sieht, noch nach ihrem Profil. Sie steht dem Wiedraufbau der Bauakdemie eher kritisch gegenüber. Vielleicht sollte jetzt danach gesucht werden, ob das Gebäude der Bauakademie auch ohne anders errichtet und genutzt werden kann. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), das sowieso für den Wettbewerb und die Baumaßnahme vorgesehen ist, könnte das auf Basis der bisherigen Rekonstruktionsvorschläge durchführen und benötigt dann andere Partner. .......Den Vorschlag können Sie durch Anklicken des nachfolgenen Links aufrufen (20260821). Bitte hier anklicken.
Abbildung: Bauakademiemodell (Berliner Hochschule für Technik WS 2016/2017)
