Presseveröffentlichungen

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23. Mai 2024: Eine Fassadenseite modern? Kompromissvorschlag zum Wiederaufbau der Bauakademie / Stellungnahme

CDU und SPD bringen im Streit um die Rekonstruktion des früheren Schinkelbaus eine neue Idee ein. Falls der Bund nicht mitzieht, soll dies Konsequenzen haben.
In den Streit um den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie in Berlins Mitte kommt Bewegung. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD im Berliner Abgeordnetenhaus bekräftigen in einem jetzt vorgelegten Antrag zwar die Forderung nach einer Rekonstruktion der alten Fassade. Zugleich zeigen sich die Koalitionäre aber aufgeschlossen dafür, „dass die Wiederherstellung der historischen Fassade an einer Seite des Gebäudes für zeitgemäße Anforderungen“ geöffnet werden kann.

„Wir haben uns im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die Bauakademie mit den historischen Fassaden wiederaufzubauen“, sagt der CDU-Abgeordnete Christian Gräff. „Dagegen wurde in der Vergangenheit unter anderem der Einwand erhoben, dass aktuelle Anforderungen wie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs dann nicht erfüllt werden können“, so Gräff.

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Das Foto stammt aus einer anderen Motiv-gleichen Beröffentlichung der "taz" -24.6.2021=

Stellungnahme

Neuer Bauakademievorschlag (3+1)?

Nach dem Vorbild des Humboldtforums wird nunmehr ein Vorschlag unterbreitet, auch für die Bauakademie neben der Rekonstruktion von 3 historischen Fassaden eine zeitgenössische Fassade zu errichten. Begründet wird das u.a. damit, daß eine Barrierefreiheit dies verlange. Nun, diese Begründung zeigt, daß man sich offenbar mit dem Gebäude nur oberflächlich befaßt hat. Auf der Westseite des Gebäudes war von Anfang an ein ebenerdiger Zugang, durch den z.B. Pfedergespanne en ehemaligen Innenhof zur Versorgung der Läden im EG erreichen konnten.Indiversen Vorschlägen zur Wiederaufbau der Bauakademie im Wege der Rekonstruktion wird aufgezeigt, wie die Barrierefreiheit  durch Verbindung der großen Fenster mit den darunterliegenden Kellerfenstern zu einer analogen Einheit verschmolzen werden können.

Der „3+1“-Vorschlag  dürfte die Folge der Trennung von Fassade und dem Inneren sein.  Er ist jedoch eine Verfälschung des Schinkelwerks. Es handelt  sich um keine „vorgehängte“ Fassade hinter der ein X-beliebiges Inneres verbirgt. Die historische Fassade steuert das Raster und die Proportionen des Inneren des Gebäudes. Und dessen seinerzeitige Gestaltung war ebenso revolutionär wie das Äußere des Bauakademiegebäudes.

Ziel muß es weiterhin sein, mittels einer weitgehend authentischen Rekonstruktion des Gebäudes bei Berücksichtigung aktueller Bauvorschriften gegenwärtigen und kommenden Generationen die Schinkelschen Bauakademie  als bauliches Gesamtkunstwerk zugänglich zu machen, das dennoch auf Basis seiner Konstruktion flexibel genutzt werden kann.  Dieses Ziel sollte nicht durch scheinbare Kompromisse verwässert werden.

    

 

19. / 9. / 7. April 2024: A) Wiederaufbau, aber nicht reaktionär? / Mehr als Schinkel / B) Stellungnahmen

I) Tagesspiegel

Die Schinkelsche Bauakademie hat neue Freunde. Aus dem „Förderverein Bauakademie“ sind die „Freun­de der Schinkel­schen Bauakademie“ geworden. Dahinter steckt ein Genera­tions­wechsel bei dem seit 30 Jahren bestehenden Förderverein, der auch mit einer inhaltlichen Neuorientierung einher­gehen soll.

Der neue Vereinsvorsitzende ist Andreas Schulten. Fast zwei Jahr­zehnte  war er Vorstand beim Immo­bilien­analysten Bulwiengesa. Ende 2023 schied er dort aus. Nun will er neue Dynamik in die Dis­kus­sion um die Bauakademie bringen, sowohl, was den Wiederaufbau  des Gebäudes angeht, als auch die Inhalte, die dort verhandelt werden sollen. Nur zu zwanzig Pro­zent will man sich im Verein mit dem Gebäude beschäftigen, zu achtzig Prozent soll es um die Inhalte gehen.

.Schulten und sein Team wollen noch mehr anders machen. „Diese Reaktionäre, nur auf Zie­gel, Ziegel Fokussierte. Das werde ich nicht so machen. Auch nicht die enge Symbiose mit den historischen Mittevereinen. ........Den volsltändigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20245007) Bitte hier anklicken.

II) Entwicklungsstadt Berlin

Wie klassisch oder modern wird die Rekonstruktion der Schinkelschen Bauakademie in Berlins historischem Zentrum? Darum ringen unterschiedliche Einflussnehmer im Rahmen des angestrebten Wiederaufbaus. Der Verein “Freunde der Schinkelschen Bauakademie” hat sich neu aufgestellt – und scheint nun deutlich zeitgenössischer orientiert zu sein.
Seit Anfang 2024 hatte man nichts mehr gehört vom Vorhaben der Rekonstruktion der Bauakademie Schinkels an historischem Platz in Berlin-Mitte. Zuletzt hieß es immerhin, dass der Baustoff Ziegel nun aber wohl gesetzt sei.

Eine vorab durchgeführte Studie sollte die Gestaltungsmöglichkeiten klären, bevor ein Wettbewerb ausgeschrieben wird. Eine radikal moderne Interpretation des historischen Bauwerks schien vorerst vom Tisch.

Im Vergleich zu den vorher vom Freundeskreis genannten Grundsätzen scheint es jetzt eine deutliche Verschiebung hin zu mehr Inhalten als zur technischen Gebäudeerrichtung selbst zu geben.

Schulten strebt im Gegensatz zu seinem Vorgänger beim Freundeskreis, Wolfgang Schoele, keine unbedingte Ziegel-Konstruktion bei der Fassadengestaltung an und auch keinen direkten Bezug auf die Bestrebungen der Vereine, die sich um die Gestaltung der historischen Mitte Berlins bemühen, wie Der Tagesspiegel berichtet.

VIELE AKTEURE, VIELE RICHTUNGEN: EIN KONSENS MUSS HER

Ob Schultens Team der Bundesstiftung mit seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Guido Spars nun als Konkurrenz gegenübertritt oder ob beide gemeinsam einen Konsens zum Gelingen des Vorhabens finden, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Player ist der Förderverein Bauakademie, der weiterhin unmissverständlich für eine historische Rekonstruktion des Gebäudes plädiert – und ebenfalls seinen Einfluss gelten machen will.

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Stellungnahme

Es ist eine Wiederholung des Tagesspiegelartikels mit Ergänzungen und Interpretationen. Die  Berichterstattung zu den Freunden der Bauakademie ist zumindest missverständlich und lückenhaft.

Die Freunde der Bauakademie haben sich nicht neu aufgestellt, sondern der Förderverein Bauakademie, der vor 33 Jahren für den Wiederaufbau der Bauakademie im Wege der Rekonstruktion gegründet worden war. Der Förderverein hat mit seiner Namensänderung auch sein ursprüngliches Ziel verlassen. Interessant ist dass das offenbar  die Mitglieder mitmachen.

Aber der neue Vorstand ist offenbar auch nicht gut über die Arbeit seines Vorgängers informiert. Denn den anderen Schwerpunkt der Vereinsarbeit scheint er nicht zur Kenntnis genommen zu haben. Es liegen abgestimmte Positionen zur Wiederbegründung der Institution vor. Man muss sie lediglich umsetzen. Insgesamt müssen sich die neuen Freunde der Bauakademie wohl noch tiefer einarbeiten.

Für die Umsetzung des Bauakademieprojekts ist diese Entwicklung, die nicht nur eine Namensänderung, sondern eine  offensichtliche Richtungsänderung ist, eine unschöne Angelegenheit  Schade! Oder gibt es jemanden, der die Freunde wieder zum Ursprung des Vereins zurückführt?

 

Erichtungsstiftung Bauakademie

 

10. Februar 2024: SCHINKELS „GEIST“ UND MOZART AUF DER E-GEIGE

Die Frage, wie ein innova­tiver Architekt des 19. Jahrhunderts nun im 21. Jahrhundert bauen würde, hat sicherlich Spielfilmpotenzial, gehört aber in das Reich der Fantasie:

Die Stellschrauben für ein zukunftsorientiertes Bauen liegen in internationalen Abkommen zu Umwelt- und Klimaschutz, ratifiziert in nationalen Baugesetzen und umgesetzt von einer dank günstiger Rahmen­bedingun­gen leistungsstarken Bauindustrie, flankiert durch geeignete Finanzierungsinstrumente. Testbauten zur Erfor­schung von speziellen Fragen zukunftsgerechten Bauens gehören auf internationale Bauausstellungen und -messen, auf den Campus von Universitäten und in Forschungseinrichtungen, nicht aber in ein historisches Stadtzentrum mit seinen gesellschaftlich vielschichtigen Nutzungen.. Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links aufrufen (20240209). Bitte hier anklicken.
 
 
 
 

27. Januar 2024: FAZ Wiederholung 14.1.2023: Bauakademie: Sie stand am Anfang, und muss am Ende stehen

Auszüge aus dem Artikel

In der Debatte um die Bauakademie in Berlin werden überholte Positionen aufgewärmt. Die Rekonstruktion von Schinkels Bau wäre ein starkes Zeichen für die Zukunft....................Der Bau verdeutlichte das neu gewonnene entwick­lungs­geschichtliche Denken und illustrierte die Verknüpfung der Themen neuer Technik mit natur­geschichtlichen Bildprogrammen: "Architektur als Kunst", aber auch "Architektur als Wissenschaft und Technik". .........................Obwohl sich in der Theoriedebatte das Tabu der Rekon­struktion hielt, kennen wir Beispiele von Wiederholungen verlorener Konstruktionen und vielfältige Neuinterpre­ta­tionen historischer Bauten ...................Was könnte ein erneuerter "Musterbau Bauakademie " heute dennoch bewirken? Anknüpfend an ihre histo­rische Bedeutung könnte die "neue" Bauakade­mie zum Demon­strationsobjekt für eine experimen­telle Wiederholung des verlorenen Baus und seiner Details werden - auch als Evo­kation des verlorenen Ideals einer Erneuerung des Bau­wesens und als Schritt zurück in die Langlebigkeit der Konstruktionen selbst. Ein zukunftsoffenes Vorhaben, nicht nur als materiell-stoffliche Übung, sondern auch der Überprüfung von Theorie und Praxis...................Das Wissen der Aufbruchs­zeit der Schinkel-Ära kann hierfür als Pate dienen: Damals dachte man an Dauer, an Materialkenntnis, an eine Neuerfindung und Erneuerung konstruktiver Theorien. Auch hierfür könnte die Bau­aka­demie als Versuchs-(Rekonstruktions-) bau in Zukunft stehen........Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfoklgenden Linjs aufrufen (P pdf 4025). Botte hier anklicken.

15. Januar 2024 Tagesspiegel:; Auftrag zu einer Studie zur Bauakademiefassade

Gegenüber der Veröffentlichung im Tagesspiegel verändertes Foto =hier: Schinkeldenkmal mit Teil der Nordfassade der Bauakademie  (Renate Schoele)

 

Im Ringen um die Fassade der künftigen Bauakademie zeichnet sich eine mögliche Lösung ab: Eine Vorstudie soll gestalterische Spielräume zwischen der Vorgabe der historischen Fassade und den heutigen baulichen Anforderungen untersuchen, wie der Tagesspiegel erfuhr. Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) hat die Studie beauftragt. Aufgabe der BSBA ist es, den gesellschaftlichen Austausch über klimafreundliches, nachhaltiges Bauen zu befördern. Die BSBA soll in das neu errichtete Gebäude am Standort der alten Schinkelschen Bauakademie ziehen.....Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nachfolgenden links aufrufen (20240115), Bitte hier anklicken.

15.01.2024 Tagesspiegel: Auftrag zu einer Studie der Bauakademiefassade

Anderes Foto als im Artikel veröffentlicht. Hier; Nordecke der Bauakademie mit Schinkeldenkmal (R. Schiele)

Im Ringen um die Fassade der künftigen Bauakademie zeichnet sich eine mögliche Lösung ab: Eine Vorstudie soll gestalterische Spielräume zwischen der Vorgabe der historischen Fassade und den heutigen baulichen Anforderungen untersuchen, wie der Tagesspiegel erfuhr. Die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) hat die Studie beauftragt. Aufgabe der BSBA ist es, den gesellschaftlichen Austausch über klimafreundliches, nachhaltiges Bauen zu befördern. Die BSBA soll in das neu errichtete Gebäude am Standort der alten Schinkelschen Bauakademie ziehen..........Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des folgenden Links aufrufen (20240115). Bitte hier anklicken.

29.10.2022: Tagesspiegel: Schinkelsche Bauakademie Richtungsstreit um Gebäudehüllec.pdf

Die Baukammer Berlin (*).sowie eine Allianz von Bür­ger­vereinen - darunter der Förderverein Bauakademie und der Ver­ein Berliner Historische Mitte - haben sich in Pres­se­mit­teilungen für einen origi­nalgetreuen Wiederauf­bau des Bauakademiegebäudes in Berlin-Mitte ausgespro­chen  Dieser war zuletzt vom Gründungs­direktor der Bauaka­demie, Guido Spars, infrage gestellt worden. „Die Bun­des­stif‑tung Bauaka­demie ist als Bauherrin und Nutzerin der Bauaka­de­mie einer ganzheit­lichen, nachhaltigen Planung und Bau­weise verpflichtet. Im Sinne Schinkels wird diese Zukunftsgewandtheit am neuen Gebäude der Bauaka­demie auch ab­lesbar sein", sagte er am 19. Ok­tober. Ge­schäftsführer Peter Traichel forderte für die Bau­kammer: „Der Bund müsste klar sa­gen, was er an diesem Ort will. Eine weitge­hend originalgetreue Wieder­errich­tung oder eine zeitgenössische Neu­schöp­fung."(**) Das Land Berlin hatte eine Gestal­tungsverordnung im Sinne einer detailge­treuen Rekon­struktion angekündigt (Der Tagesspiegel berichtete. Siehe Datei 20220917  Bau­aka­demie: Berlin macht dem Bund Vorschriften Historische Rekonstruktion des Schinkel-Baus soll über Gestaltungs­verordnung durchgesetzt werden (https://www.foerderverein-bauakademie.de/presseveroeffentlichungen.html?page_n10=2

*) https://www.foerderverein-bauakademie.de/vorab.html

**) Schinkelsdche Basuakademie ohneSchinkel? Siehe https://www.foerderverein-bauakademie.de/vorab.html

14. November 2023: SERGEI TCHOBAN IST FÜR BAUAKADEMIE-REKONSTRUKTION – MIT EINSCHRÄNKUNG

SERGEI TCHOBAN IM INTERVIEW ZUM WIEDERAUFBAU DER BAUAKADEMIE

SERGEI TCHOBAN EMPFINDET BERLIN ALS HETEROGENE STADT – UND MAG GENAU DAS

Denn die homogene Stadt, die Berlin vor den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg war, die Stadt aufgrund ihrer bewegten Geschichte heute nicht mehr. Tchoban betont, dass es in Berlin bis zum Krieg trotz der aufkeimenden Bauhaus-Architektur nur wenige bauliche Kontraste gab. So sieht er Berlin bis dahin als klassische europäische Stadt mit einem sehr einheitlichen Stadtbild.

DIE SEHNSUCHT NACH DEM BERLIN DES 19. JAHRHUNDERTS

Viele Berlinerinnen und Berliner jedoch fremdeln mit dem so heterogenen und kontrastreichen Berlin, was sich auch in der Diskussion um die Form des Wiederaufbaus der Bauakademie zeigt. Während progressive Gruppen sich einen radikal modernistischen Neuanfang am Schinkelplatz wünschen, fordern Befürworter der klassischen Rekonstruktion einen Wiederaufbau, der sich streng am historischen Vorbild orientiert ...........

TCHOBAN ZIEHT VERGLEICHE MIT NOTRE DAME IN PARIS UND DER DRESDNER FRAUENKIRCHE

Tchoban sucht dabei den Vergleich mit anderen europäischen Städten und wiederaufgebauten Gebäuden, die für die Identität der Stadt eine herausragende Rolle spielen. Beispielhaft nennt er das Beispiel der Dresdner Frauenkirche und unterstreicht dabei, dass die historische Rekonstruktion der Kirche für die Stadt eine herausragende Rolle spielt. Auch die im Wiederaufbau befindliche Kirche Notre Dame in Paris nennt er als Referenzbeispiel.......
.................Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links (20231114). Bitte hier anklicken.

4. bis 6. November 2023: Eine rekonstruierte Bauakademie muss Schinkel feiern

3. Februar 2023: KONKURRENT SCHINKEL BAUAKADEMIE: PFLICHT ZUR REKONSTRUKTION

Man stelle sich einmal vor. ein Archi­tektenwett­bewerb wird ausgelobt, und niemand bewirbt sich, weil auf der zu überplanenden Brache in prominen­tester Lage einst das Meisterwerk eines Genies stand, mit dem sich nie­mand in einer Art inter­epo­chalem Wettstreit messen möchte, schließlich kann man den nur verlieren. Der Architekt, der eine solche Demut ent­wickelt, müsste allerdings erst noch geboren werden. Und so fänden sich derzeit mehr als genug Kandidaten, die sich zutrau­en. im Zentrum Berlins den Nachfolgebau von Karl Fried­rich Schinkels Bauakademie nach eigenen Gestaltungs­ideen zu errichten.... Den vollständigen Artikel können  Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen, Bitte hier anklicken -P pdf 20230204-

26. Oktober 2022: Berliner Zeitung. Mitte Berlins: Schinkels Bauakademie originalgetreu rekonstruieren!

Eine Allianz von Berliner Bürgervereinen wendet sich gegen Grünen-Versuche, ausgerechnet an historischer Stelle experimentelle Utopien zu errichten.

Der Wiederaufbau von Schinkels Bauakademie nach dem berühmten historischen Vorbild mit regionaltypischer roter Ziegelfassade hängt wieder am seidenen Faden. Die in Berlin mitregierenden Grünen haben sich jetzt in einem Antrag an den rot-grün-roten Senat „gegen eine bloße Rekonstruktion des alten Ziegelbaus“ ausgesprochen. Damit stellen sie sich gegen die Absicht von Berlins Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt, die Bauakademie in schinkelscher Manier wieder zu errichten.

Ähnlich äußerte sich dieser Tage Guido Spars, Gründungsdirektor der Bundesstiftung Bauakademie: Der Neubau solle „ein herausragendes Beispiel für Innovationskraft“ werden, das für die Zukunft des Bauens stehe. Es gehe um ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und einen „respektvollen Umgang“ mit der Geschichte des Ortes.

Eine Allianz von sieben Bürgervereinen wendet sich jetzt mit einer Erklärung gegen die zu befürchtende architektonische Beliebigkeit: „Nur die sorgfältige Rekonstruktion der historischen Fassaden des Schinkelschen Bauakademiegebäudes wird zu einem dauerhaft zufriedenstellenden Ergebnis führen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Der originalgetreue Wiederaufbau des bedeutenden Bauwerks sei die vernünftigste und nachhaltigste Lösung und müsse Leitlinie beim geplanten Realisierungswettbewerb werden. ...Den vollständigen Text können Sie durch Anklicken des nebenstehenden Links aufrufen. Bitte hier anklicken P pdf 954